Wie funktioniert Autogas?

Fahrzeuge mit Otto-Motor sind nach einer Umrüstung sowohl mit Benzin als auch mit Gas betreibbar. Die Gasanlage besteht aus einem Tank (bei PKW beispielsweise in der Reserveradmulde), einigen Leitungen, einem Verdampfer sowie einer elektronisch geregelten Einspritzung mit eigenem Steuergerät. Der Anschluss zur LPG-Betankung wird an unauffälliger Stelle installiert. Im Steuergerät werden Motordaten verwaltet und daraus in Nanosekunden die momentan benötigte Gasmenge errechnet, ein Steuerventil gibt durch Druckminderung genau diese errechnete Menge frei. Bei modernsten Motoren erfolgt die Einspritzung dann besonders effizient zylinderselektiv direkt in den Ansaugweg.

Wissenswertes über Autogas (LPG)

Bei LPG (Liquified Petrol Gas) handelt es sich um ein Gemisch aus 60% Propan und 40% Butan. Normale Benzinmotoren sind ohne Änderung der Motormechanik mit LPG betreibbar. Die Klopffestigkeit von LPG liegt mit ca. 110 Oktan sogar weit über der von SuperPlus. Eine Verwendung selbst in hoch verdichteten Motoren ist überhaupt kein Problem. Autogas ist blei- und schwefelfrei, verbrennt rückstandslos und schadstoffarm, die Lebensdauer des Motors erhöht sich durch den Gasbetrieb. Nicht nur den ganz immensen Preisvorteil - wobei dieser natürlich das Hauptargument darstellt - Gas ist schließlich um mehr als die Hälfte (!) billiger als einfaches Normalbenzin! Interessant hierbei auch, dass die Steuersätze auf Flüssiggas im Gegensatz zur Mineralölsteuer für die nächsten Jahre festgeschrieben sind und von keiner Regierung nach Lust und Laune hochgeschraubt werden können. Weitere LPG-Vorzüge bestehen in der extrem rückstandsarmen Verbrennung, die fast keine Ablagerungen erzeugt. Schwarzschlammbildung wird vermieden, die Lebensdauer des Motors dadurch erhöht. Ganz nebenbei sinken auch noch die Schadstoff-Emissionen im Gasbetrieb (ca. 80% weniger reaktive Wasserstoffe und 25% verminderter C02 Ausstoß) - auch unter rein ökologischen Gesichtspunkten eine überzeugende Sache! Fahrzeuge mit Otto-Motor sind nach einer Umrüstung, sowohl mit Benzin, als auch mit Gas betreibbar. Die Gasanlage besteht aus einem Tank (bei PKW beispielsweise in der Reserveradmulde), einigen Leitungen, einem Verdampfer, sowie einer elektronisch geregelten Einspritzung mit eigenem Steuergerät. Der Anschluss zur LPG-Betankung wird an unauffälliger Stelle installiert. Im Steuergerät werden Motordaten verwaltet und daraus in Nanosekunden die momentan benötigte Gasmenge errechnet. Ein Steuerventil gibt durch Druckminderung genau diese errechnete Menge frei. Bei modernsten Motoren erfolgt die Einspritzung dann besonders effizient, zylinderselektiv direkt in den Ansaugweg.